St. Petersburg
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Sonderwirtschaftszone Sankt Petersburg besteht aus zwei Standorten. Der erste Standort „Neudorf“ liegt in der Siedlung Strelna und hat eine Fläche von 18,9 Hektar. Hier gibt seit Jahren ein Forschungszentrum, das von zwölf wissenschaftlichen Forschungsinstituten, vom Laserphysikzentrum, Telekommunikationszentrum, der Universität von Sankt Petersburg, der staatlichen Marineakademie namens Admiral Makarov sowie von vielen Fach- und Hochschulen des Verteidigungsministeriums gegründet wurde. Der zweite Standort „Novo-Orlovsky“ mit der Fläche von 112 Hektar liegt im Kreis Primorsky Nr. 70. Er kann durch die Flächen, die der Akademie der Wissenschaften gehören, erweitert werden. In der SWZ ist die Entwicklung folgender Wirtschaftsbranchen vorgesehen: Präzisions- und Analysegerätebau, Medizintechnik, Software, Elektronik und Telekommunikation, Biotechnologie, Nanotechnologie und Neue Werkstoffe. Die Innovations-, Transport- und Sozialinfrastruktur sowie bautechnische Infrastruktur werden aus- bzw. aufgebaut, genauso wie die Entwicklung und Produktion von automatisierten Technologiekontrollsystemen, Militär- und Zivilflugzeugbau und Medizintechnik. Weitere Technologiezentren für optische Elektronik, Präzisionsmetallbearbeitung, Robotertechnik, Nanotechnologie, Vakuumhalbleiterverarbeitung, Wasserstoff- und Solarenergie sowie Thermoelektrizität werden errichtet. Für die Weiterentwicklung des russischen Gesundheitswesens wurden im Jahre 2007 zehn akademische und Hochschuleinrichtungen von Sankt Petersburg vereinigt, die auf der Basis des physisch-technischen Instituts (FTI) das "Nanotechnologiezentrum für Biologie und Medizin" bilden (das sind außer FTI: Polytechnische Universität, Institut für Evolutionsphysiologie und Biochemie, Zytologieinstitut, Forschungsinstitute für Grippe, Onkologie u. a.). Darüber hinaus sind Technologiezentren für die oben erwähnten Branchen beabsichtigt, ein Designzentrum, dessen Auftraggeber die entwicklungstechnischen Abteilungen folgender Unternehmen sein könnten: „Avangard“, NPO „Radar“, NPO „Svetlana“, NPO „ Elektroavtomatika“, NPO „Elektropribor“ u. a. Alle Maßnahmen im Rahmen der SWZ sollen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Basisindustriezweige beitragen, wie Bergbau, holzverarbeitende Industrie, Raketen- und Flugzeugbau, Energiewirtschaft, Wohnungsbau, Metallurgie, Nahrungsindustrie, Bahnwesen, IT-Leistungen, Verteidigungsindustrie, Schiffsbau sowie der bevorzugten sozialen Branchen: Gesundheitswesen, Bildung, Landwirtschaft, Wohnungsbau. |
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