Altai
Republik AltaiDie Sonderwirtschaftszone „Manzherok“ in der Republik Altai wurde am 3. Februar 2007 in den Kreisen Maiminski und Tschemalski auf einem Territorium von 2.400 Hektar parzelliert. Die Hauptparzelle „Manzherok“ liegt in den Bergen der Republik am rechten Ufer des Flusses Katun in der Nähe des Manzherok See und dem Berg „Sinjucha“. Hier ist der Bau eines Bergklima-Sanatoriums sowie eines Tourismuskomplexes vorgesehen. Auf dem Terrain am Fluss Katun wird ein Kurort mit interessanten Möglichkeiten für Wassersport entstehen (Der Fluß Katun ist besonders geeignet für Floßfahrten und andere Extrem-Wassersportarten). Die Republik Altai zählt zu den russischen Regionen, die ihr enormes Naturpotential unverändert bewahrt haben. Alle Parzellen in der SWZ sind gekennzeichnet durch eine ökologisch begünstigte Umweltlage. Die Republik verfügt über zahlreiche Heilmittelressourcen wie z.B. Panty (weiches Maralhirschgeweih), eine einmalige Kräuter- und Heilpflanzenauswahl und kristallklare Bergluft. Im Vergleich zu anderen sibirischen Regionen besitzt Altai eine sehr reiche Flora und Fauna und vielfältige Landschaften: Taiga, blühende Alpenwiesen, trockene Steppe, Tundra, Gletscher und Schneegipfel in einer Höhe von über 4.000 m, wie z. B. der Belucha, der höchste Berg Sibiriens (4.506 m). In den Bergen von Altai herrscht kontinentales Klima mit viel Schnee im Winter und sehr warmen Sommern mit durchschnittlich +35°С. Jahrhunderte lang haben hier verschiedene Völker und Religionen im Einklang miteinander gelebt. So findet man kulturelle Traditionen des Christentums, Islam, Schamanismus und Burchanismus. Der Altaibevölkerung ist es bis heute gelungen, diese Traditionen zu bewahren. Hier sind zahlreiche Archäologiedenkmäler zu finden: Höhlen, uralte Wandmalereien, Urmenschensiedlungen, Skiffhügel sowie „Steinweiber“ von Türk- und Ujgurkaganaten. Seit 1998 zählt die Republik zum UNESCO Weltkulturerbe. Grundsätzlich ist in der SWZ Altai die Entwicklung einer Vielzahl von touristischen Einrichtungen vorgesehen, u. a. Alpinski-, Umwelt-, Heilwesen, Wassersport- und Extremsporttourismus. Hotels mit mindestens 8.500 Betten sollen entstehen. Künftig werden in der SWZ jährlich bis zu 1,5 Mio. Besucher erwartet. Mindestens 12.000 neue Arbeitsplätze sollen in allen anhängigen Branchen entstehen. Dazu gehört natürlich auch die Entwicklung und der Ausbau einer breiten Infrastruktur: Der Bau eines Bergklima-Kurortes mit Hotels und verschiedenen Bereichen für Erholung, Sport und Rehabilitation; die Errichtung von alpinen Skipisten und Skiliften; der Flughafen in Gorno-Altaisk; die Autobahn „Tschuisky Trakt“ sowie der Ausbau und die Modernisierung von Versorgungseinrichtungen und Leitungen für Wärme, Wasser, Gas und Kanalisation. Region AltaiSonderwirtschaftszone „Birjuzovaja Katun“ (Türkisblauer Fluss Katun) in der Region Altai Die Landschaft dieser SWZ mit 32,2 km² Fläche und 92.000 Einwohnern liegt am linken Ufer des Flusses Katun in der Nähe des Bergs „Krasny Kamen“ (Roter Stein). Sie umfasst vier Regionsskreise einschließlich der Kurstadt „Belokuricha“. Die Bedingungen sind hier optimal: 40 - 60 cm Schnee im Winter und mindestens 235 Sonnentage im Jahr. Zur reichen Natur mit ihren Bergen, Wäldern und Flüssen kommt eine Vielzahl an natürlichen Quellen mit heilenden Mineralwassern hinzu. Die Tourismus-Infrastruktur ist hier bereits gut entwickelt. Besonders bekannt sind bei Wassersportlern die Flüsse Katun und Pestschannaja, wo regelmäßig internationale Wettbewerbe stattfinden. Darüber hinaus befinden sich hier die größten Höhlen Westsibiriens mit einer Tiefe von bis zu 340 m und rund 2.500 m Länge („Geophisitscheskaja“, „Ökologitscheskaja“, „Altaiskaja“). Im Gebiet sind mittlerweile 126 Reisebüros tätig, doppelt soviel wie noch vor fünf Jahren. Die Unterkunftsmöglichkeiten verbessern sich ständig und betragen z. Z. rund 14.300 Betten. In der Tourismusbranche sind heute rund 8.000 Mitarbeiter beschäftigt. Es wurden neue Schwimmbäder gebaut und Anglerteiche eingerichtet sowie zwei neue Bergski-Pisten und drei neue Hotelkomplexe. Für die nächsten Jahre ist der Bau von Flughäfen in den Städten Bijsk und Barnaul geplant, eine Anschlussautobahn sowie der Ausbau der kommunalen Infrastrukturen. Weiterhin sollen mindestens 3.500 neue Unterkünfte für Touristen und mindestens 7.000 neue Arbeitsplätze entstehen, wodurch sich die durchschnittlichen jährlichen Besucherzahlen auf bis zu 1,1 Mio. erhöhen werden. |
|
|
<-> |
|
RU






