Russische Handelskammer bei der Jubiläumsfeier der Eurochambers

Eine offizielle Delegation der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation (HIK Russland) unter der Leitung des Kammerpräsidenten Sergey Katyrin nahm an den Feierlichkeiten anlässlich des  60jährigen Bestehens des größten europäischen Unternehmensnetzwerks Eurochambers in Brüssel teil. 

Unter den russischen Delegationsmitgliedern waren auch der Vizepräsident der HIK Russland Wladimir Padalko und der persönliche Berater des Kammerpräsidenten Georgij Petrow, der während im Rahmen des offiziellen Programms für seinen aktiven Beitrag zur Entwicklung internationaler Beziehungen und der Kooperation mit Eurochambers ausgezeichnet wurde.

Die Dachorganisation und das Sprachrohr der europäischen Handelskammer vereint 1.700 regionale und lokale Handelskammer und vertritt die Interessen von rund 20 Millionen Unternehmen aus 46 europäischen Ländern.

Die Feierlichkeiten in der belgischen Hauptstadt eröffnete der Präsident von Eurochambers Christoph Leitl und die drei Vizepräsidenten Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen für Italien als Gründerland, Luka Burilović, Präsident der kroatischen Handelskammer für Kroatien und M. Rifat Hisarcıklıoğlu, Präsident der Türkischen Kammern- und Börsenunion (TOBB) in Vertretung der Nicht-EU Länder.

Zum inhaltlichen Höhepunkt der Jubiläumsfeier wurde die Vorstellung einer Charta der Rechte der europäischen Unternehmen, die als Wegweiser für wirtschaftsfördernde Maßnahmen dienen soll und demnächst den EU-Institutionen präsentiert wird. Die Charta spiegelt den gemeinsamen Standpunkt der Kammermitglieder wieder und soll laut Eurochambers-Chef Christof Leitl die Unternehmen in ganz Europa dazu bewegen, ihre Rechte und Interessen aktiver zu vertreten. „Ihre Bedürfnisse müssen im Mittelpunkt aller politischer Prozesse stehen“, betonte Leitl.

„In der Unternehmens-Charta werden zwölf prioritäre Handlungsfelder aufgezeigt, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu steigern und Europas Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Dazu zählen etwa ein voll funktionierender traditioneller und digitaler Binnenmarkt, fairer Wettbewerb, hochqualifizierte Arbeitskräfte, ein KMU- und gründerfreundliches Umfeld und die nachhaltige Energie- und Ressourcengewinnung in der EU“, erklärte der in 2018 wiedergewählte Vizepräsident der Eurochamber Michl Ebner.

 

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