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Ausländische Modelle auf russischem Pkw-Markt besonders erfolgreich | Drucken |

Moskau (bfai) - Im russischen Automobilbau wird rege investiert. Lokale und internationale Kfz-Hersteller errichten Werke oder bauen ihre Kapazitäten aus. Immer mehr ausländische Zulieferer kommen nach Russland. Der Pkw-Absatz legte im 1. Halbjahr 2007 nach Stückzahlen um 28% zu. Erstmals überholten dabei die Verkaufserlöse in Russland produzierter, ausländischer Modelle die einheimischer Pkw. Die traditionellen russischen Hersteller suchen daher zunehmend ausländische Kooperationspartner. Der Lkw-Markt zeigt sich weiter dynamisch.Produktion einheimischer Hersteller sinkt / Traditionelle Autobauer suchen ausländische Partner / von Gerit Schulze

Russlands Automobilmarkt eilt von Rekord zu Rekord. Nach Angaben von PricewaterhouseCoopers (PWC) nahm der Pkw-Absatz im 1. Halbjahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 28% auf 1,17 Mio. Fahrzeuge zu. Das Marktvolumen lag damit in den ersten sechs Monaten 2007 bei rund 21 Mrd. US$ (+51%), fast so viel wie im Gesamtjahr 2005. Besonders ausländische Hersteller, die in Russland Pkw fertigen lassen, profitieren von dem Boom. Die PWC-Experten rechnen damit, dass Russland schon 2011 zum größten Pkw-Markt in Europa und zum fünftgrößten weltweit aufsteigen wird. Grund ist das schnelle Wachstum der Realeinkommen von jährlich über 10%.
Entwicklung des russischen Pkw-Marktes
  Absatzzahlen (1.000 Fahrzeuge) Wert in Mrd. US$
2003 1.490 13,3
2004 1.610 18,2
2005 1.720 22,0
darunter:    
..importierte neue Pkw 410 10,2
..importierte gebrauchte Pkw 320 4,1
..russische Pkw 840 5,5
..in Russland montierte Pkw ausländischer Marken 150 2,2
2006 2.060 32,0
darunter:    
..importierte neue Pkw 720 18,2
..importierte gebrauchte Pkw 260 3,6
..russische Pkw 800 5,8
..in Russland montierte Pkw ausländischer Marken 280 4,4
1. Halbjahr 2007 1.165 20,6
darunter:    
..importierte neue Pkw 510 13,2
..importierte gebrauchte Pkw 150 2,2
..russische Pkw 300 2,4
..in Russland montierte Pkw ausländischer Marken 205 2,8

Quellen: PricewaterhouseCoopers, Zoll- und Statistikbehörden, ASM-Holding

Russland: Absatzzahlen neuer Pkw ausländischer Marken durch offizielle Händler (inkl. Pkw, die in Russland hergestellt wurden)
Pkw-Marke 2004 2005 2006 1. Hj. 2006 1. Hj. 2007
Ford 39.241 60.564 115.985 36.826 81.782
Chevrolet 1) 56.514 66.532 111.458 44.760 81.467
Toyota 2) 43.867 66.007 105.754 45.120 79.275
Hyundai 50.686 87.457 100.685 47.374 53.885
Nissan 28.436 46.485 75.529 28.642 52.053
Renault 3) 16.126 29.117 72.484 30.864 45.169
Daewoo 35.398 48.623 66.717 32.299 40.446
Mitsubishi 3) 30.097 55.148 68.845 33.982 37.313
Kia 18.042 24.671 59.993 27.791 32.568
Opel 9.153 9.398 19.983 7.558 27.379
Mazda 3) 8.565 21.120 32.290 14.245 20.937
Volkswagen 4) 7.588 12.007 19.186 8.033 13.273

1) darunter auch Pkw des Joint Venture GM-AvtoVAZ, u.a. Chevrolet Niva, 2) inkl. Lexus; 3) inkl. leichte Vielzweckfahrzeuge wie Renault Kangoo, 4) nur Pkw

Quellen: Nachrichtenagentur Prime-Tass, Association of European Businesses (AEB), Russische Assoziation von Automobilhändlern ROAD, Zeitung "Wedomosti", Zeitschrift "Profil", Angaben der Unternehmen

Die Lage der russischen Pkw-Hersteller

Im 1. Halbjahr 2007 haben in Russland produzierte, ausländische Automodelle mit 2,8 Mrd. US$ erstmals höhere Verkaufserlöse erbracht als einheimische Modelle (2,4 Mrd. $). Die Produktionszahlen russischer Pkw sinken weiter: allein in den ersten sechs Monaten 2007 um 23% gegenüber dem Vorjahreszeitraum (von 386.000 auf 300.000).

Zunehmend suchen Russlands Flaggschiffe der Automobilindustrie daher ausländische Partner, um ihre Produktion konkurrenzfähiger zu machen. AvtoVAZ führt Gespräche mit Fiat über den Kauf einer neuen Plattform für ein Mittelklasse-Modell. Außerdem plant Fiat mit den Russen ein Joint Venture zur Motorenproduktion. Daneben hat AvtoVAZ mit der kanadischen Magna International vereinbart, im Gebiet Samara eine Produktionsstätte für ein neues C-Klasse-Modell zu errichten.

Auch die GAZ-Gruppe kooperiert mit Magna. Gemeinsam wollen beide Unternehmen Kunststoff- und Karosserieteile herstellen. Daneben möchte GAZ eine Chrysler-Plattform für ein neues Modell nutzen.

Wachstumstreiber für den russischen Kfz-Markt werden in Zukunft aber die ausländischen Automobilkonzerne sein, deren Investitionen im Land deutlich nach oben zeigen. Experten von PWC rechnen damit, dass ihre Produktion in Russland bis 2010 auf 1,6 Mio. Einheiten steigen könnte.

Ford, Renault und GM (Joint Venture mit AvtoVAZ) haben bereits eigene Produktionsstätten in Russland. Kia, BMW, SsangYong und andere Autokonzerne lassen kleinere Stückzahlen bei russischen Unternehmen fertigen.

Weitere Hersteller stehen in den Startlöchern. Volkswagen baut bei Kaluga südlich von Moskau ein Werk und will dort ab Ende 2007 produzieren. Nissan hat Anfang Juli 2007 mit dem Bau seiner Autofabrik bei Sankt Petersburg begonnen. Bis 2009 sollen die Produktionsanlagen mit einer Jahreskapazität von zunächst 50.000 Fahrzeugen stehen (Mittelklassewagen Teana, Geländewagen X-Trail, Investitionen: 200 Mio. US$).

Ebenfalls im Großraum Sankt Petersburg errichten Toyota und GM eigene Fabriken. Auch für Suzuki hat die Stadtregierung Anfang Juli 2007 ein Baugrundstück freigegeben. Peugeot-Citroën hat eine Investitionsvereinbarung mit Russlands Wirtschaftsministerium unterschrieben und sucht nach einem Standort. Die ukrainische Bogdan-Holding und der Saporozher Hersteller ZAZ planen bei Nischnij Nowgorod eine Fabrik zur Fertigung von 25.000 Chevrolet-Modellen pro Jahr.

Engagement chinesischer Hersteller in Russland

Besonders aktiv drängen chinesische Hersteller nach Russland, das laut Analysten von den Asiaten als Brückenkopf zur Erschließung des Weltmarktes angesehen wird. Mit Great Wall, FAW, Lifan, Venture Corp., Geely und Chery sollen gleich sechs Konzerne aus dem Reich der Mitte über eine Produktion in Russland nachdenken. Sie könnten laut PWC-Prognosen schon 2010 eine halbe Million Fahrzeuge im Land herstellen. Allerdings ist Moskau sehr zurückhaltend bei der Gewährung von Zollvorteilen für eine Fertigung chinesischer Modelle.

Die Kaliningrader Gruppe Avtotor (bei der auch BMW kleinere Stückzahlen fertigen lässt) hat Anfang Juli 2007 bekannt gegeben, mit der chinesischen Chery Automobile über den Bau einer Fabrik zu verhandeln. Sollte das Projekt verwirklicht werden, sind 250 Mio. US$ Investitionen und eine Jahreskapazität von 200.000 Fahrzeugen geplant.

Auffallend ist, dass die ausländischen Hersteller nicht mehr allein auf das untere Preissegment setzen. So lässt Ford ab 2008 neben dem Focus das Mittelklassemodell Mondeo bei Sankt Petersburg fertigen. Toyota will in seiner künftigen russischen Fabrik unter anderem den Camry bauen. Für die Nobelmarke Lexus ist Russland schon jetzt der wichtigste Markt in Europa.

Wichtigste Pkw-Hersteller in Russland (Produktion in 1.000 Stück)
Unternehmen 2002 2003 2004 2005 2006
Pkw-Produktion, insgesamt 980,1 1.009,6 1.110,2 1.068 1.174
Traditionelle russische Automobilhersteller, insgesamt 969,0 955,9 977,2 911,2 897,4
.darunter:          
.OAO AvtoVAZ (Togliatti, Gebiet Samara) 703 699,9 718 721,5 765,6
.OAO GAZ (Nishnij Nowgorod) 65,6 56,8 65,9 51,7 51,7
Produktion ausländischer Pkw-Modelle in Russland, insgesamt 11,1 53,7 133 156 276,2
.darunter:          
.ZAO Avtotor (Kaliningrad)/u.a. Kia, BMW, Chevrolet, Chery 5,7 8,4 14,5 16,3 40,0
.OAO IshAvto (Ishewsk)/Kia - - 0,6 3,0 24,2
.OAO TagAZ (Taganrog, Gebiet Rostow)/Hyundai 2,5 5,9 30 41,4 48,8
.OAO Avtoframos (Moskau)/Renault 0,1 1,3 0,5 10,3 48,5
.ZAO Ford Motor Company (Wsewoloshsk) 2,5 16,2 29,7 33,0 62,4
.ZAO GM-AvtoVAZ (Togliatti, Gebiet Samara) 0,3 21,9 57,7 51,8 47,9

Quelle: Zentrales Forschungsinstitut der Automobil- und Motorenindustrie NAMI, autonews.ru, Fachzeitschrift "Awtomobilnaja promyschlennost"

Zulieferindustrie folgt internationalen Konzernen nach Russland

Branchenexperten rechnen damit, dass sich das Volumen des russischen Marktes für Kfz-Teile von 600 Mio. US$ (2006) bis 2010 auf rund 12 Mrd. US$ verzwanzigfacht. In den letzten Monaten überschlagen sich die Zeitungen mit Meldungen über Investitionen internationaler Hersteller von Autokomponenten. Der Grund ist einfach: Immer mehr ausländische Automobilkonzerne bauen Fabriken in Russland und müssen dabei einen hohen Anteil an lokalen Zulieferern nachweisen. Da die russischen Teilehersteller bislang oft nicht die nötige Qualität erreichen, locken Volkswagen, Toyota oder Ford nun auch ihre traditionellen Zulieferer nach Russland.

Volkswagen zum Beispiel hat sich dafür neben seiner künftigen Fabrik in Kaluga ein 400 Hektar großes Grundstück gesichert. Dort will sich unter anderem die VW-Tochter Sitech ansiedeln und Autositze produzieren. Interesse an dem Standort soll auch Magna International haben, die bereits in den Automobilhochburgen Sankt Petersburg und Nischnij Nowgorod Werke für Kfz-Teile errichtet.

In der Nähe des neuen Toyota-Werks bei Sankt Petersburg baut Toyota Boshoku derzeit eine Fertigungslinie für Autositze auf. Renault will für sein Logan-Modell, das in Moskau produziert wird, den lokalen Anteil von derzeit 50% bis 2009 auf 70% erhöhen. Als Lieferant ist unter anderem die italienische Magnetto Wheels im Gespräch, die in Russland eine Stahlfelgen-Produktion plant.

BASF baut nach russischen Zeitungsberichten in der Moskauer Oblast ein Werk für Katalysatoren (Jahreskapazität: 2 Mio. Stück). Außerdem will der Konzern als Zulieferer für die Karosserielackierung in Russland eine wichtige Rolle spielen. Weiterhin plant ein Konsortium aus Benteler Automobiltechnik, Johnson Controls und Stadco im Gebiet Nischnij Nowgorod eine neue Produktionsanlage für Kfz-Teile (Investitionen: bis zu 100 Mio. $). Die britische Stadco will außerdem im Raum Sankt Petersburg für 100 Mio. $ ein eigenes Werk für Karosserieteile errichten.

Russische Kfz-Zulieferer (nach Angaben des Industrieministeriums rund 2.000) müssen angesichts der ausländischen Konkurrenz um ihre Positionen fürchten. Sie suchen nun verstärkt nach Kooperationsmöglichkeiten mit internationalen Herstellern. Die Autokonzerne AvtoVAZ und Severstal-Avto planen eigene Industrieparks für die Ansiedlung von Teileproduzenten.

Lkw-Produktion wächst zweistellig

Russlands Wirtschaftsaufschwung treibt den Bedarf an Nutzfahrzeugen nach oben. Im Jahr 2006 liefen 245.000 Lastwagen von den Bändern, ein Fünftel mehr als 2005. Im 1. Halbjahr 2007 hat sich diese Dynamik fortgesetzt. Der Branchendienst ASM-Holding rechnet für das Gesamtjahr 2007 mit einem Produktionszuwachs von 14% auf 283.000 Einheiten.

Größter russischer Nutzfahrzeug-Hersteller ist die auf Kleintransporter spezialisierte GAZ-Gruppe mit einem Anteil von 58% an der Gesamtproduktion. Zwei Drittel der russischen Lkw-Herstellung entfielen 2006 auf Lastwagen mit einer Ladefähigkeit bis 3,5 t (3,5 bis 8 t: 13,7%; mehr als 8 t: 21,6%).

Internationale Hersteller lassen bislang Lkw erst in kleinen Stückzahlen in Russland fertigen. Dennoch: 2006 verdreifachte sich die Produktion ausländischer Nutzfahrzeug-Marken im Vergleich zum Vorjahr auf rund 9.000 Einheiten. Führendes Modell war der Hyundai "Porter" (montiert bei TagAZ in Taganrog) mit über 7.100 Stück.

Produktion ausländischer Lkw-Marken in Russland
Ausländischer Hersteller / Russisches Partnerunternehmen 2005 2006 Zuwachs gegenüber Vorjahr in %
Tata (Indien) / ZAO "Awtomobili i motory Urala", Gebiet Swerdlowsk 120 192 60
Yuejin (VR China) / ZAO Avtotor, Kaliningrad 25 508 1.932
Volvo / WTS Zelenograd (Region Moskau) 354 400 13
Iveco / Iveco-UralAZ (Miass, Gebiet Tscheljabinsk) 121 195 61
Hyundai / TagAZ (Taganrog, Gebiet Rostow-am-Don) 2.311 7.162 210
Isuzu / UAZ (Uljanowsk) - 479 -

Quelle: ASM-Holding

Im Frühjahr 2007 hat die Volvo Group als erster ausländischer Konzern den Bau eines eigenen Montagewerks in Russland angekündigt. Die Schweden wollen in Kaluga, wo bereits Volkswagen ein Pkw-Werk errichtet, bis 2009 für 100 Mio. Euro eine Fabrik bauen. Die Jahreskapazität soll 10.000 Volvo- und 5.000 Renault-Trucks betragen.

Die russische Severstal-Gruppe will ihre Kooperation mit der japanischen Isuzu bei der Lizenzfertigung von Lkw (2 t bis 25 t) ausbauen. Geplant ist eine Jahresproduktion von 25.000 Lastwagen. In der Sonderwirtschaftszone Alabuga (Tatarstan) wird Severstal-Avto außerdem ab Ende 2007 Transporter, Kleinbusse und Pickups der Marke "Fiat Ducato" montieren.

Nachdem der Absatz des schwedischen Lkw-Herstellers Scania in Russland 2007 die 3.000er Grenze überschreiten dürfte (2006: 2.663 Einheiten), plant der Konzern nun ein eigenes Werk im Land. Die Fabrik soll in der Anfangsphase eine Kapazität von 10.000 Schwerlastwagen haben und im Jahr 2009 oder 2010 die Produktion aufnehmen. MAN Nutzfahrzeuge AG strebt laut Zeitungsberichten eine Fertigung in Russland an, wenn der Jahresabsatz 5.000 Einheiten erreicht hat (2006: 1.539).

Aktiv drängen Hersteller aus der VR China auf den Markt. Die ZAO AMUR ("Awtomobili i motory Urala", Gebiet Swerdlowsk) will für die China First Automobile Group Corp. schon 2008 etwa 2.000 mittelschwere Lastwagen aus SKD-Bausätzen (semi knocked down) produzieren. Die chinesische BAIC plant im Gebiet Uljanowsk zusammen mit der AMS-Gruppe eine Produktion von Lkw mit einer Ladekapazität von 1,5 bis 4 t (Investition: 115 Mio. US$, geplante Kapazität: 70.000 Fahrzeuge pro Jahr).

Nach Angaben von Volvo Trucks sind derzeit rund 130.000 ausländische schwere Lkw in Russland unterwegs, wobei Volvo einen Marktanteil von 23% haben soll (Mercedes-Benz 16%, Scania 15%). Russlands Regierung belegt den Import von Gebraucht-Lkw ab einer Lebensdauer von fünf Jahren mit hohen Zöllen von 2,20 Euro je Kubikzentimeter Hubraum, die eine Einfuhr unrentabel machen. Das fördert die Fertigung ausländischer Modelle im Land, schützt aber auch die einheimischen Hersteller vor internationaler Konkurrenz.

Wichtigster russischer Produzent von schweren Lkw ist die Kamaz-Gruppe. Sie konnte ihre Verkäufe im 1. Halbjahr 2007 um ein Drittel auf 24.200 Fahrzeuge steigern (davon 17.750 in Russland). Nach Unternehmensangaben übersteige die Nachfrage derzeit die Produktionskapazitäten. Besonders der Bedarf an Spezialfahrzeugen für die Bauwirtschaft könne kaum noch befriedigt werden.

Weniger dynamisch als der Lkw-Markt entwickelt sich die Busproduktion in Russland. Im 1. Halbjahr 2007 ist die Herstellung im Vergleich zum Vorjahr sogar zurück gegangen. Dennoch rechnet die ASM-Holding für das Gesamtjahr mit einem Produktionsplus von 4% auf 83.000 Einheiten. Der Anteil ausländischer Modelle, die in Russland gefertigt werden, lag 2006 bei 0,7% an der Gesamtproduktion, im 1. Halbjahr 2007 bereits bei 2,2% (insgesamt 905 Busse).

Die italienische Iveco, die bereits über ein Joint Venture im Ural Lkw in kleinen Stückzahlen fertigen lässt, plant ab 2008 im Gebiet Nischnij Nowgorod zusätzlich eine größere Lastwagen- und Busproduktion. Zusammen mit der russischen Samotlor-NN sollen ein Joint Venture gegründet und eine Fertigungslinie für 25.000 Kleintransporter und 15.000 Busse pro Jahr aufgebaut werden. In der Region Nischnij Nowgorod werden bereits ukrainische Busse der Marke Bogdan (6.000 Stück pro Jahr) gefertigt.

Produktion von Lkw und Bussen in Russland (in Einheiten)

  2004 2005 2006 1. Halbjahr 2007
Lkw        
.Produktion (in Einheiten) 202.212 204.000 245.000 134.000
.Veränderung zum Vorjahr (in %) 3,7 2,0 19,5 19,8
Busse        
.Produktion (in Einheiten) 76.208 78.200 79.100 39.100
.Veränderung zum Vorjahr (in %) 0,5 3,3 1,1 -4,6

Quelle: Föderaler Statistikdienst

(S.Z.)

 
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