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Das Gebiet des Kuban ist altes Siedlungsgebiet. Die günstigen
natürlichen Bedingungen und das milde Klima haben hier sehr früh
menschliche Siedlungen entstehen lassen. Die auf dem Gebiet der Region
entdeckten Siedlungsstätten vorhistorischer Menschen, erlauben uns
einen Rückblick auf praktisch alle archäologischen Epochen. Der alte
Kuban blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: viele Völker haben
Ihre Spuren hinterlassen - die alten Griechen haben ihre Städte und
Kolonien gegründet, die Hunnen sind mit ihren Horden eingedrungen,
ebenso die Chasaren, Petschenegen, Polovzen und Tataren. Es gab auch
Kolonien italienischer Kaufleute, die enge Beziehungen zu den
adegeischen Stämmen pflegten. Später dehnten die Türken ihren Einfluss
auf das Gebiet aus.
Die erste slavische Siedlung entstand im X. Jh. nach der Gründung der
russischen Stadt Tmutarakan auf der Tamanhalbinsel, welche bis zum
Einfall der Tataren dort bestand. Die zweite Welle russischer
Besiedelung steht mit der Zerschlagung des Aufstandes von Kondratij
Bulavin in Verbindung, als sein Mitstreiter Ignat Nekrassov die
überlebenden Kämpfer in diese Gegend führte.
Die planmässige Besiedlung des Kuban durch russische Untertanen
erfolgte nach den russisch-türkischen Kriegen des 18. Jh. Am 30. Juni
1792 schenkte Katarina die II dem im Kampf mit den Türken ruhmreichen
Schwarzmeerheer (den ehem. Saporoshern) die Tamanhalbinsel mitsamt der
Umgebung, um so die neue Südgrenze Russlands zu schützen. Die ersten
Kosakentruppen unter Führung von Belyj kamen am 25.August 1792 über das
Meer nach Taman.
Das Gebiet der Region entstand durch das Zusammenlegen des
vorrevolutionären Kubangebietes und des Schwarzmeergouvernements. So
wurden zwei administrative Einheiten zum Kuban-Schwarzmeer-Gebiet
zusammengefasst, das im Jahre 1920 eine Fläche von 105,5 Tsd. km
einnahm. Im Jahre 1924 wurde die Nord-Kaukasische Region mit ihrem
Zentrum in Rostow am Don gegründet. Diese wurde im Jahre 1934 in die
Asow-Schwarzmeer-Region (Zentrum Rostow am Don) und die
Nord-Kaukasische-Region (Zentrum Stawropol) geteilt. Am 13.September
wurde die Asow-Schwarzmeer-Region in das Rostower Gebiet und die Region
Krasnodar mit einem Territorium von 85 Tsd. km, einschließlich dem
Adygeer Autonomen Gebiet, aufgeteilt. Im Jahre 1991 löste sich das
Adegeer Autonome Gebiet aus dem Bestand der Region und wurde zur
Republik Adygea.
Die Region Krasnodar ist die südlichste Grenzregion Russlands mit einer
Gesamtfläche von 76 Tsd. km. Die Region ist in der Kuban-Asow-Ebene und
teilweise im westlichen Teil des Großkaukasus gelegen. Im Norden und
Nordosten grenzt sie an das Gebiet Rostow, im Osten an die Region
Stawropol, im Süden und Westen an die Küsten des Asowschen und
Schwarzen Meeres. Von der Gesamtlänge der Grenzen verlaufen 740 km
entlang der Küste. Die Krasnodar-Region liegt auf derselben
geografischen Breite wie Norditalien und Südfrankreich.
Verwaltungsgliederung
Zum Bestand der Region Krasnodar gehören 48 Gemeinden, unter anderem 26
Städte, 21 Siedlungen städtischen Typs sowie 1717 ländliche
Ortschaften. Das administrative Zentrum der Region ist die Stadt
Krasnodar, welche im Jahre 2003 ihren 210. Gründungstag feierte. Zur
heutigen Zeit ist die Stadt ein bedeutendes administratives, Finanz-,
Industrie-, Wissenschafts-, Bildungs- und Kulturzentrum. Sie wurde mit
der Allrussischen Prämie Russischer Nationaler Olymp in der Nominierung
Stadt Russlands-2002 und Stadt Russlands-2003, sowie mit dem Orden für
Ehre und Tapferkeit als sich am dynamischsten entwickelnde Stadt der
Russischen Föderation, geehrt.
Politischer Aufbau
Die Region Krasnodar ist ein Subjekt der Russischen Föderation, das
territorial zum Südlichen Föderalen Gebiet gehört. Der Leiter der
Exekutive der Region (im Rahmen der Befugnisse, welche die Verfassung
Russlands einem Subjekt der Russischen Föderation gewährt) ist der
Gouverneur der Region Krasnodar, welcher durch allgemeine Wahlen für
jeweils 5 Jahre gewählt wird. Am 14.März 2004 wurde Alexander N.
Tkatschov für eine zweite Amtsperiode als Gouverneur der Region
Krasnodar gewählt. Die Legislative wird durch die Gesetzgebende
Versammlung der Region Krasnodar gebildet, welche ebenso durch
allgemeine Wahlenl für 5 Jahre gewählt wird. Sie verabschiedet (im
Rahmen ihrer Befugnisse als Subjekt der Russischen Föderation) die
Gesetze der Region Krasnodar, die in der Region Gültigkeit haben.
Klimatische Bedingungen
Die Region Krasnodar liegt in einer Zone einzigartiger klimatischer
Bedingungen. Das Klima im überwiegenden Teil der Region ist gemässigt
kontinental, an der Schwarzmeerküste subtropisch. Die mittlere
Jahrestemperatur im Januar liegt zwischen 5 C in den Bergen und 0C in
der Ebene; im Juli entsprechend zwischen 13C und 24C. Die
durchschnittliche jährliche Menge an Niederschlägen liegt zwischen 400
mm in der Ebene und bis zu 3200 mm in den Bergen. Die mittlere
Vegetationsperiode dauert ca. 260 Tage. In der Ebene der Region
herrscht Schwarzerdeboden vor. Das heilsame Klima mediterranen Typs,
die warmen Meere, die einzigartigen natürlichen Mineralquellen und
Heilschlämme trugen dem Kuban den Ruhm einer der ökologisch saubersten
und beliebtesten kur-touristischen Regionen des Landes ein.
Bodenschätze
Der Schoß der Region Krasnodar birgt mehr als 60 verschiedene
Bodenschätze: Erdöl, Erdgas, Jod-Brom-haltiges Wasser, Mergel, Marmor,
Gips, Sandstein, Eisen- und Appatiterze. Erdöl- und Erdgasvorkommen.
Die Region Krasnodar ist die Wiege der Erdölindustrie Russlands. Es
werden 69 Erdölförderstätten ausgebeutet, die meisten sind im
westlichen und zentralen Vorgebirge gelegen (in den Bezirken Abinskij,
Severskij, Apscheronskij, Slavjanskij). Jährlich werden 1,7 bis 1,9
Mio.t Erdöl und über 2 Mrd.m Erdgas gefördert. Auf dem Territorium der
Region befinden sich die grössten Süsswasservorräte Europas - das
unterirdische Asow-Kuban-Becken. Die förderfähigen Vorräte an
unterirdischen Mineralwässern umfassen ca. 30% der gesamten Vorräte der
Nordkaukasischen Region. In der Region gibt es 42
Mineralwasservorkommen, von denen man derzeit 17 ausbeutet. Der Wald
gehört zu den wichtigsten Reichtümern der Region Krasnodar. Die
Gesamtfläche der Wälder beläuft sich auf mehr als 1,5 Mio. ha.
Territoriale Lage
Die Region Krasnodar ist die Brücke zwischen Europa und Asien. Durch
ihr Gebiet verlaufen drei internationale Transportkorridore, die
kürzesten Land-, Wasser- und Luftwege zu den Ländern Europas, des
Mittelmeeres, des Nahen Ostens und Mittelasiens. Das Vorhandensein
hochqualifizierter konkurrenzfähiger Arbeitskräfte, das breite Spektrum
an ausgebildeten Berufen und das verhältnismässig niedrige Lohnniveau
machen eine Zusammenarbeit mit den Spezialisten aus dem Kuban zu einer
lohnenden Sache.
Wirtschaftspotential
Die Region Krasnodar hat ein bedeutendes Wirtschaftspotenzial. Die
Region zeichnet sich durch eine kontinuiertliche Steigerungsrate des
regionalen Bruttosozialproduktes, welches das Wachstum der Produktions-
und Dienstleistungsvolumen der Hauptwirtschaftszweige widerspiegelt,
aus. Wichtige Faktoren des Wirtschaftswachstums sind: - mehr als 60
Arten von Bodenschätzen, von Erdöl und Erdgas bis zu Baumaterialien, -
1,5 Mio. ha Wald, hauptsächlich wertvolle Holzarten, - fruchtbare
landwirtschaftliche Böden, welche den Anbau des gesamten Spektrums der
Kulturen des gemässigten Gürtels, sowie einiger subtropischen Kulturen
zulassen. Im Bereich der Landwirtschaft nimmt die Region den ersten
Platz in Russland ein. - gut entwickelte Transportinfrastruktur. In der
Region sind drei internationale Flughäfen, 8 Seehäfen, darunter der
grösste Russlands und eine der grössten Eisenbahnzentren im Süden
Russlands gelegen. Hier gibt es die besten Autostrassen Russlands. Die
einzigartigen Vorraussetzungen für Kuren und Erholungsurlaub machen die
Entwicklung praktisch aller Arten der Touristik- und Erholungsindustrie
möglich. In der Region befinden sich die wichtigsten Seebäder
Russlands. Die Gesamtlänge des Küstenstreifens beträgt 1161 km.
Die Investitionsattraktivität der Region Krasnodar
Die Hauptrichtung ihrer Tätigkeit sieht die Administration der
Region in der Stimulierung des Prozesses der Heranziehung von
Investitionen und darum in der Schaffung eines günstigen
Investitionsklimas, um so eine dynamische Entwicklung der regionalen
Wirtschaft zu gewährleisten.
Zu unserem Erfolg tragen bei:
- die günstige wirtschaftlich-geografische Lage
- die entwickelte Infrastruktur der Seehäfen
- das verzweigte Netz der Autostraßen und Eisenbahnlinien
- die reichen Rohstoff- und Naturressourcen
- die Nähe zu den Absatzmärkten
- die qualifizierten Arbeitskräfte
- die für die Führung von Geschäften vorteilhafte Gesetzgebung
- das günstige Investitionsklima.
Die Region Krasnodar gehört zu den Subjekten, deren Entwicklung, dank
der geopolitischen Lage, eine strategisch wichtige Bedeutung für die
Russische Föderation spielt - als grandioser Verkehrsknotenpunkt und
als Region, welche die Nahrungsmittelversorgung des Landes absichert.Im
September 2005 änderte die Ratingagentur Standart & Poor´s, nach
erneuter Analyse, die Prognose des Kreditratings für die Region
Krasnodar von „stabil“ auf „positiv“. Gleichzeitig bestätigte das
Unternehmen die langfristigen Kreditratings von "B+" der
internationalen Bewertung und erhöhte das Rating von "ruA" der
nationalen Bewertungsskala auf "ruA+".
Heute ist die Region, gemessen am Umfang der direkten ausländischen
Investitionen, eine der führenden des Landes. In die Wirtschaft der
Region wurden in den letzten drei Jahren mehr als sieben Milliarden
Euro angelegt. Nach Einschätzungen von Experten ist die regionale
Wirtschaft auf den Zufluss von 35 Mrd. Euro Investitionen innerhalb der
kommenden fünf Jahre vorbereitet.
Wir verfügen über das, was die ausländischen Investoren am meisten schätzen – politische und finanzielle Stabilität.
Die regionale Administration hilft den Investoren bei der Lösung von
Problemen, ab dem Moment, in dem der Investor sein Interesse bekundet,
einschließlich der Frage der Auswahl des Investitionsstandortes, der
Regelung der Grundstücksangelegenheiten, der Einholung der
Baugenehmigung, bis hin zur Abnahme des Objektes und der Inbetriebnahme.
Auf dem Territorium der Region wurden zwei Objekte internationaler Bedeutung verwirklicht – „Der blaü Strom“ und „KTK-R“.
Mehr als achthundert Betriebe in der Region wirtschaften bereits mit
Investitionen aus 70 Ländern der Welt. Darunter solche bekannten
Firmen, wie „Knauf“, „Phillip Morris“, „Schevron“, „Nestle´“,
„Tetra-Pak“, „Radisson“, „Klaas“, „Bonduelle“ und „Metro“. Wobei diese
hier nicht nur etwas aufbauen, sondern ihre Produktionskapazitäten
ständig erweitern.
Einer der wichtigsten Ressourcen des Kuban ist die Natur. In den
Böden wurden mehr als sechzig verschiedene Bodenschätze erschlossen.
Die Region verfügt über 1,5 Millionen Hektar Wald, hauptsächlich
wertvolle Arten. Auf ihrem Territorium befindet sich das größte
unterirdische Süßwasserreservoir Europas – das Asow-Kuban-Becken,
einschließlich unerschöpflicher Vorräte an Thermal- und Mineralwässern.
In der Region sind die wichtigsten Seekurorte Russlands konzentriert.
Der Uferstreifen hat eine Länge von 1200 km. Ebenen, Berge und Meere,
Steppen, Wälder und Wiesen – alles was unser Planet an Vielfalt zu
bieten hat, alles das finden wir en miniature im Kuban.
Das Vorhandensein von einzigartigen Rekreationsressourcen ermöglicht
die Entwicklung praktisch aller Arten der Tourismus- und
Erholungsindustrie.
Der Kuban ist das wichtigste „Sanatorium“ Russlands - in der Region
werden mehr als 1000 Heilstätten betrieben, sowie 400 touristische
Einrichtungen. In diesem Jahr erholten sich ca. 10 Mio. Menschen in den
Kurorten der Region. Die Tourismusbranche ist ein Wirtschaftszweig, der
sich dynamisch entwickelt. Der Touristenstrom wuchs in den vergangenen
5 Jahren durchschnittlich um 13% jährlich. Es lohnt sich, in den
Tourismus der Region Krasnodar zu investieren.
Der Agrar-Industrie-Komplex der Region Krasnodar ist der größte der
Russischen Föderation. Hier werden mehr als 12% des russischen Weizens,
ein Viertel der Zuckerrüben und der Sonnenblumensamen, die Hälfte der
Weintrauben und 70 % Reis produziert.
Der wirkliche natürliche Reichtum der Region sind die ca. 4 Mio.
Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche, welche den
Agrar-Industrie-Komplex der Region zum größten Produzenten und
Lieferanten landwirtschaftlicher Erzeugnisse Russlands werden ließen.
Sein Anteil am regionalen Bruttoprodukt beträgt 22%.
Ein weiterer Zweig mit Perspektive ist die Nahrungsmittelindustrie
der Region. In die Entwicklung des Agrar-Industrie-Komplexes
investieren u.a. „Pepsi-Cola“, „Nestle´“, „Klaas“, „Phillip Morris“ und
„Bonduelle“. Die Firma „Bonduelle“ öffnete am 15. September 2004, auf
dem Territorium der Region Krasnodar, ihr erstes Werk in Russland (40
Mio. Euro, Produktionskapazität 60 Tsd. Tonnen jährlich).
Verkehrsbranche – eine einzigatige Verflechtung aller
Verkehrsmöglichkeiten und -verbindungen in geografisch äußerst
günstiger Lage im Süden des Landes, auf dem Weg internationaler
Güterströme, in einer Region mit einem maximal entwickelten Sanatorien-
und Kurort-Komplex. Es handelt sich um eine Verkehrsarterie, die für
die Entwicklung des Außenwirtschaftspotenzials Russlands bestimmend ist.
Die Grundlage bilden die See- und Flusshäfen Novorossijsk, Tuapse,
Temrjuk, Kavkas, Jejsk, Sotschi, sowie die Hafenpunkte Anapa und
Gelendshik, deren Güterumschlag sich auf über 130 Mio. Tonnen jährlich
beläuft. Sie gewährleisten den Durchlauf von bis zu 40 % des
Gesamt-Export-Imports Russlands. Ein Drittel des von Russland
exportierten Erdöls und der Erdölprodukte wird durch die Region
transportiert und durch die Häfen Novorossijsk und Tuapse verladen. In
der Region Krasnodar gibt es drei internationale Flughäfen von denen
aus direkte Verbindungen nach Deutschland, Österreich, Italien,
Griechenland und der Türkei gehen.
Der Fondsmarkt der Region Krasnodar ist durch 15 professionelle
Mitglieder, sowie durch drei unabhängige Registratoren, drei anteilige
Investitionsfonds, einen nichtstaatlichen Rentenfonds und ein
regionales Leitungsunternehmen vertreten.
Der Versicherungsmarkt der Region Krasnodar umfasst neun
Versicherungsgesellschaften mit 105 Filialen und 400 Vertretungen. Im
Jahre 2004 wurden Versicherungsprämien in einer Höhe von 8,2 Mrd. Rubel
eingenommen. Die Auszahlungen betrugen 5,3 Mrd. Rubel.
Der Bankensektor wird durch 21 selbstständige Banken vertreten, mit 30
Filialen der Sparkasse der Russischen Föderation und 52 Filialen
außerregionaler Banken. Der Bankensektor der Region Krasnodar belegt
den ersten Platz im Südlichen Föderalbezirk, gemessen am
Kreditierungsvolumen, den Depositen und Einlagen. Im Jahre 2004 betrug
der Gewinn mehr als 2 Mrd. Rubel.
Die Administration schenkt der Entwicklung der Kleinunternehmen
große Aufmerksamkeit. In den vergangenen drei Jahren stieg die Zahl der
Kleinunternehmen auf 35 Tausend, die Warenproduktion und der Umfang der
Dienstleistungen aus diesem Sektor stiegen um mehr als das Doppelte an
und erreichten 2004 - 101 Mrd. Rubel, das sind 34 % des regionalen
Bruttoproduktes.
Die Region Krasnodar verfügt über ein hohes Verbraucherpotenzial. Der
Einzelhandelsumsatz betrug im Jahre 2004 167 Mrd. Rubel. Das
Wachstumstempo steigerte sich im Vergleich zu 2003 auf 115%.
In der Region haben sich so bekannte Handelsketten wie „Perekrjostok“,
„Pjaterotschka“, „Patterson“, „Metro“, „Magnit“, „Dixies“, „Eurosetj“,
„Eldorado“, „M-Video“, „Technosila“ und „Expert“ etabliert.
Um eine weitere stabile Entwicklung der Region zu gewährleisten,
informieren wir aktiv über die Investitionskapazitäten der Region
Krasnodar. Die Austellung der Region ist regelmäßig auf der
internationalen Landwirtschaftsmesse „Grüne Woche“ in Berlin, sowie auf
der Immobilienmesse „MIPIM“ in Cannes vertreten. Ende Februar 2005
führte die Administration eine Präsentation der Region für italienische
Geschäftskreise durch und eröffnete Vertretungen des Kuban in den
Städten Reggio Emilia und Milano (Italien).
Brennstoff- und Energiekomplex
Eine besondere Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung der Region
kommt dem Brennstoff- und Energiekomplex zu. Das reibungslose
Funktionieren der Betriebe der Branche wurde durch Maßnahmen zur
Schaffung eigener Energieerzeugungsquellen, durch die Steigerung der
Erdöl- und Erdgasförderung und die bessere Auslastung der Kapazitäten
der erdölverarbeitenden Betriebe gewährleistet. Die Heizölindustrie
umfasst die erdöl- und erdgasverarbeitenden Betriebe, welche
Erdölprodukte sowohl auf den Binnen- als auch auf den Weltmarkt
liefern.
Kommunale Wohnungswirtschaft
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stellt die kommunale Wohnungswirtschaft der
Krasnodar-Region eine der größten Branchen der regionalen Wirtschaft
und den wichtigsten Zweig zur Versorgung lebenswichtiger Bereiche der
Bevölkerung des Kuban dar.
In 220 Betrieben arbeiten mehr als 60 Tsd. Menschen. Allein im
ersten Halbjahr 2005 wurden Dienstleistungen in einem Umfang von 5,8
Mrd. Rubel erbracht, flossen seitens der Betriebe dieses
Wirtschaftszweiges Steuern in Höhe von 1,0 Mrd. Rubel in den regionalen
Haushalt, davon ca. 0,4 Mrd. Rubel in das Festbudget.Der Wohnraumfond der Region beläuft sich auf 96,0 Mio. m2. Die
Nennkapazität der Wasserentnahme beträgt 2.0 Mio. m3 /24 h, die
Projektleistung der vorhandenen Kläranlagen – 1,5 Mio. m3/24 h. Die
kommunalen Heizwerke produzieren in 3145 Anlagen 15,9 Mio. Gkal. Wärme.
Die Länge des Heiznetzes beträgt 4,5 Tsd. km.
Die Nennleistung der kommunalen Wasserversorgung der Region
erreicht ca. 2049 Tsd. m³/Tag, davon aus artesischen Brunnen - 1730
Tsd. m³/Tag (genutzt werden fast 2 Tsd. Brunnen in einer Tiefe von 30
bis 800 m, sowie offene Wasserentnahmestellen aus dem Fluss mit 4
Kläranlagen). Der Wasserverbrauch pro Kopf der Bevölkerung der Region
beträgt im Durchschnitt 112 Liter/Tag, unter Berücksichtigung des
kommunalen Bedarfs - 145 Liter/Tag.
Die projektierte Leistung der städtischen Kläranlagen
einschließlich mechanischer und biologischer Reinigung beträgt – 1490
Tsd. m³/Tag. Ungefähr 70 % der Kläranlagen laufen mit dieser Kapazität.
Die Betriebe der Wasser- und Abwasserwirtschaft sind die
energieintensivsten innerhalb des Systems der Kommunalen
Wohnungswirtschaft der Region. In die Bilanz der Betriebe gehen auch
die großen Umspannwerke mit 35 und 10 kV, Elektoantriebe verschiedener
Leistungen und Spannungen, sowie andere Elektroausrüstungen mit ein,
welche jährlich ca. 1 Mrd. kWh Elektrönergie verbrauchen. Die Betriebe
der Städte Krasnodar, Sotschi, Novorossijsk, Тuapse, Gelendshik,
Теmrjuk, Primorsko-Achtarsk, GUP „Troizkij gruppovoj vodoprovod" und
GUP „Armavirvodkomplex“ haben bereits automatisierte Leitungssysteme
für die Verfahrensprozesse der Wasserversorgung eingeführt und sind
dabei, diese weiter zu vervollkommnen. Das erlaubt eine genaue
Kontrolle der Produktionsanlagen, eine Kalkulation der
Trinkwasserversorgung der Verbraucher, eine rechtzeitige Vorwarnung in
Havariefällen und deren operative Beseitigung, sowie eine allgemeine
Senkung der Produktions- und Betriebskosten.
Natürliche Ressourcen
Die Region Krasnodar ist die fruchtbarste Region Russlands. Die
Schwarzerdeböden hier gehören zu den besten der Welt (mehr als 4% der
russischen und ca. 2% der Weltvorkommen).
Die verhältnismäßig reiche Mineral- und Rohstoffbasis der Region
Krasnodar bildet die Grundlage für eine große Anzahl von
Wirtschaftszweigen und Betrieben. Allein aus den bereits erschlossenen
Lagerstätten können diese bis lange in die Zukunft mit Rohstoffen
versorgt werden (15-40 Jahre).
Bemerkenswert sind die Vorräte an Zementrohstoffen, Gips und
Kalkstein, Sand- und Kiesmaterialien, Baugestein, sowie Ziegeltonen.
Auf dem Territorium der Region wurden über 60 verschiedene Arten an
Bodenschätzen erschlossen. Ihre Vorkommen sind hauptsächlich in der
Vorgebirgs- und Gebirgsregion konzentriert. Es gibt Vorräte an Erdöl,
Erdgas, Mergel, Jod-Brom-Wasser, Marmor, Kalkstein, Sandstein, Kies,
Quarzsand, Eisen- und Appatiterz, Steinsalz.
Eine große Bedeutung kommt den Baumaterialien zu (Marmor, Gips,
Ton, Sand, Kalkstein, Mergel, Dolomiten), den Kupfer-, Eisen- und
Appatiterzen, dem Steinsalz.
Die Region Krasnodar ist das älteste Gebiet der Erdölindustrie
Russlands. Im Jahre 1864 wurde bereits mit der Förderung begonnen. Die
Region verfügt über das Potential für die Schaffung einer eigenen Basis
der Glasindustrie (Quarzsande, Kalkstein), sowie die
Mineralwatteherstellung (Basalte).
Auf dem Territorium der Region Krasnodar ist das größte unterirdische
Süßwasservorkommen Europas gelegen – das Asow-Kuban-Bassin, mit einem
großen Vorrat an Thermal- und Mineralwässern.
Wertvolle Naturressourcen werden in der Region aktiv genutzt – z.B.
Heilschlämme (Anapa), Mineralwässer (Jod-Brom-Wasser,
schwefelwasserstoffhaltige Wässer u.a.) und Thermalwässer (Mazesta,
Gorjatschij Kljutsch, Bezirk Apscheronsk und Beloretschensk).
Unter den Reichtümern der Region haben die Wälder nicht nur eine
große wirtschaftliche Bedeutung, sondern sie sind auch für den
Umweltschutz wichtig. Die Gesamtfläche der Wälder beträgt über 1,8
Millionen Hektar. Die Eichen- und Buchenmassive, die jeweils 49 und 19
Prozent der Gesamtwaldfläche der Region ausmachen, sind Hauptquelle
wertvoller Hölzer Russlands.
Alle Kontaktdaten auf einen Blick
Administration der Region Krasnodar
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Http://admkrai.kuban.ru
Administrationsleiter (Gouverneur) der Region Krasnodar
TKATSCHEW Alexander Nikolajewitsch
350014, Stadt Krasnodar, Krasnaja-Str, 35
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Fax: +7(861) 268-3542
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Department für Finanz- Und Fondsmarkt der Region Krasnodar
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Tel: +7(861) 253-9488
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Department für Landwirtschafts- und Verarbeitungsindustrie der Region Krasnodar
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Department für Verbrauchsbereich und Alkoholmarktregelung der Region Krasnodar
350014, Stadt Krasnodar, Krasnaja-Str., 35
Tel: +7(861) 268-3048
Fax: +7(861) 253-4315
Department fuer Heizstoff- und Energiewirtschaftskomplex der Region Krasnodar
350014, Stadt Krasnodar, Krasnaja-Str., 35
Tel: +7(861) 253-2414, 268-5636
Fax: +7(861) 268-6986
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Department für Massmedia, Presse, Fernseh- sowie Rundfunk und Masskommunikationsmittel der Region Krasnodar
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Tel: +7(861) 214-5150
Fax: +7(861) 253-2343
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Department für außeberordentliche Situationen und staatliche eokologische Kontrolle der Region Krasnodar
350014, Stadt Krasnodar, Krasnaja-Str., 35
Tel: +7(861) 262-5237
Department von biologischen Ressourcen, Ekologie und Fischwirtschaftstätigkeit der Region Krasnodar
350000, Stadt Krasnodar, Kirova-Str., 131
Tel: +7(861) 259-2794
E-mail: dbio@mail.ru
Department von Vermeogensverhältnisse der Region Krasnodar
350000, Stadt Krasnodar, Gimnazitscheskaja-Str., 36
Tel: +7(861) 267-1176 Fax: +7(861) 267-1175
Department für Keorperkultur und Sport der Region Krasnodar
350038, Stadt Krasnodar, Sheleznodoroshnaja-Str., 49
Tel: +7(861) 268-1145 Fax: +7(861) 268-4406
E-mail: depsport@mail.ru
Industrie- und Handelskammer Krasnodar
350063, Stadt Krasnodar, Kommunarow-Str., 8
Tel: +7 (861) 262-9118, 262-9119, 268-2274 Fax: +7 (861) 268-2213, 268-2274,
262-0827
E-mail: mailto:tppkk@tppkuban.ru
Web-Seite:
http://www.tppkuban.ru
Krasnodarer Zollamt
350033, Stadt Krasnodar, Suworow-Str., 2
Tel: +7 (861) 268-5908
Fax: +7 (861) 268-1980
E-mail: customs@mail.kuban.ru
Staatliches Unitarunternehmen Der Region Krasnodar „Kubaninvest“
350000, Stadt Krasnodar, Kommunarow-Str., 66/a
Tel: +7 (861) 267-1537, 267-1538, 267-1539
E-mail: kubaninvest@mail.ru
Staatliches Unitarunternehmen der Region Krasnodar „Audit- und Kontrollzentrum“
350038, Stadt Krasnodar, Korolenko-Str., 2/1
Tel: +7 (861) 255-2860, 255-9268, 255-2860
E-mail: sako@inbox.ru
Staatliches Unitarunternehmen „Kubanleasing“
Stadt Krasnodar, Kirova-Str., 131/a Tel: +7 (861) 259-0143
Staatsanstalt „Investinformservice AIK“
350610, Stadt Krasnodar, Raspilewckaja-Str., 36
Tel: +7 (861) 262-5212, 262-2219 Fax: (861) 262-1696
E-mail: iks@aris.krasnodar.ru
Vertretung der Region Krasnodar in Stadt Milan
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Department vom Sozialschutz der Bevölkerung Der Region Krasnodar
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Tel: +7(861) 259-6460
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E-mail: dep9@depart.kuban.su
Department von Ausbildung und Wissenschaft der Region Krasnodar
350075, Stadt Krasnodar, Stasova-Str., 180
Tel: +7(861) 235-1036
Fax: +7(861) 231-8247
E-mail: education@des.kubannet.ru
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Department von Gesundheitswesen der Region Krasnodar
350075, Stadt Krasnodar, Stasova-Str., 180
Tel: +7(861) 268-0212 Fax: +7(861) 268-2503
Komitee von Wohn- und Kommunalwirtschaft der Region Krasnodar
350020, Stadt Krasnodar, Raspilewskaja-Str., 181
Tel: +7(861) 259-0931
E-mail: kgkh@mail.ru
Komitee für Architektur und Städtebau der Region Krasnodar
350014, Stadt Krasnodar, Krasnaja-Str., 35
Tel: +7(861) 268-4150
E-mail: archikub@mail.kuban.ru
Komitee für Winzerei der Region Krasnodar
350000, Stadt Krasnodar, Raspilewskaja-Str., 36
Tel: +7(861) 262-1083, 262-5172
E-mail: vinograd@mail.kuban.ru
Ständige Vertretung der Administration der Region Krasnodar bei der RF-Regierung
109180, Stadt Moskau, Kasatschij pereulok-Str., 6
Tel/Fax: +7(095) 238-1783, 238-2028
E-mail: pr_admin@hotbox.ru
Vertretung der Region Krasnodar in der Republik Belarus (Weissrussland)
220004, Belarus, Stadt Minsk, Melnikaite-Str., 2
Tel/Fax: +7-10-375-172-222-60-49, 222-62-89
E-mail: kuban@telecom.by
Vertretung des Aussenministeriums in der Stadt Krasnodar
350020, Stadt Krasnodar, Krasnaja-Str., 176
Tel: +7(861) 253-7377, 253-7385
E-mail: mid@mail.kubtelecom.ru
Verwaltung des Ministeriums für Steuern und Gebühren Russlands in der Region Krasnodar
350000, Stadt Krasnodar, Gogol-Str. 90,
Tel: (861) 262-6363
Fax: (861) 262-3730
E-mail: u23@r23.nalog.ru;
Web-Seite: http://nalog.kuban.ru
Krasnodarer territorielle Verwaltung des RF-Ministeriums für Antimonopolpolitik und Untersteutzung des Unternehmertums
350020, Stadt Krasnodar, Kommunarow-Str., 235
Tel: (861) 253-6622
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